Wenn ich des Augenblicks gedenke

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              Der Frühling, worauf wir  alle kaum erwartet  hatten, hat uns mit der Wärme  nicht  gefreut. Nämlich am 6 Märzt beim starken Schneeregen wurde ich zum  poetisch-musikalischen russischen Romanzenabend eingeladen, der von Deutsch-Russischen Kulturzentrum und Oksana Kharson organisiert wurde.

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              Gedichtvorträge von Aleksandr Puschkin und   Fjodor Tjutschew,  Lieder von den bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts: von Tschaikowsky P.I.,  Rachmaninow S.V., Warlamow A.J., Dargomyschski  А.S, Glinka M.I., Scheremetjew B. und anderen wurde uns im sehr gut besuchten Bürgersaal im alten Rathaus vorgetragen.

    „Was  für Stimmen! Was  für Musik! In zarte, ruhige Stücke wurde Poesie umgesetzt. Eine Musik, die ganz besonders die russische Seele ansprach, in der sich intensive Gefühle wunderbar ausdrücken ließ.   Es ist einfach toll, dass ich zum Abend gekommen bin, der mich in diese Gefühlswelt der russischen Romanzen  entführte. 

     In dieser Atmosphäre  stellte die Solisten Dorothea (Sopran) Rieger einen weiteren musikalischen Höhepunkt des Abends dar, virtuos begleitet von Aleksandr Plotkin am Klavier. Valeria Nagornaya begeisterte das fachkundige Publikum mit ihrem Geigenspiel.  Sicherlich einer der Höhepunkte war der Auftritt der Mezzo-Sopranistin Anna Shiryaeva.

     Sie erhielt lang anhaltenden Applaus für ihren Auftritt. Begeistern  konnte an diesem Abend auch der Chor „Rosinka“ unter der Leitung von Oksana Kharson.  Mit  „An den Springbrunnen  des Palastes von   Bachtschissarai“ (Romanze von Wlassow А.К, Text A.S. Puschkin) begeisterte er die Besucher, wofür es großen Applaus gab. Erst nach einer Zugabe konnte der Chor „Rosinka“ die Bühne verlassen.


     Die Idee zu dem Konzertabend knüpft an den internationalen Frauentag an, der am 8. März gefeiert wird.

 

               Es ist wunderschön, dass solcher Abend stattgefunden wurde, dass wir  über die Eile vergessen könnten, uns anhalten  und nachdenken,  einfach Romanze genießen, die nicht   nur uns gehören,  sondern ein Teil der Weltkultur sind.

                MARIJA SUFUEVA